Jürgen E. Müller

Werdegang

Jürgen E. Müller stammt aus Mannheim. Erste musikalische Schritte unter der Anleitung von Rolf Schweizer an der Johanniskirche Mannheim-Lindenhof. Während der Schulzeit Klavier- und Orgelunterricht (Käte Büttner, Klaus Heller), Mitwirkung im Posaunenchor. Frühzeitige intensive Beschäftigung mit Kammermusik in verschiedensten Besetzungen. Nach dem Abitur Studium an der Pädagogischen Hochschule und anschließend am Evang. Kirchenmusikalischen Institut Heidelberg, gleichzeitig nebenamtlicher Kirchenmusiker in Mannheim (Trinitatiskirche) und beginnende Konzerttätigkeit. B-Examen 1976, seit 1977 Bezirkskantor an der Schloßkirche Bad Dürkheim, 1985 A-Examen. 1997 Ernennung zum Kirchenmusikdirektor.

Musikalische Aktivitäten

Seit 1979 mit seinen Chören zahlreiche Aufführungen aus dem Bereich der A-cappella-Literatur und dem gesamten oratorischen Repertoire, darunter auch Erst- und Wiederaufführungen vergessener Werke der Romantik (Herzogenberg, Rheinberger, Bruch, Mangold, Kiel, Loewe) und von jüdischen Komponisten des 20. Jahrhunderts (u.a. Ernest Bloch, Hans Krása). Fortführung der kammermusikalischen Betätigung als Continuist in verschiedenen Ensembles, zahlreiche Konzerte in der Kombination mit unterschiedlichsten Soloinstrumenten und Orgel, dabei regelmäßige Auseinandersetzung auch mit zeitgenössischen Werken (Bartok, Jenkins). Seit 1982 häufig mit seinen Chören zu Konzertreisen, vor allem in Schweden, England, Italien, Schweiz, Frankreich und Polen eingeladen, desgleichen als Organist und auch gelegentlich als Gastdirigent bei Sinfoniekonzerten. 2015 Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. Im April 2017 Ende der hauptberuflichen Tätigkeit. Seit Mitte November Leiter des Gemischten Chores der Mannheimer Liedertafel e.V.